World Beer Cup Gold Clone #17: Cloudburst Exquisite Taste Rice Lager

Wie ein Rice Lager 2026 den ersten World Beer Cup in dieser Kategorie gewinnen konnte

Reis im Bier ist nichts Neues.

Aber lange Zeit wurde Reis vor allem mit industriell gebrauten hellen Lagerbieren verbunden. Craft Brewer haben das Thema inzwischen längst für sich entdeckt – und 2026 bekam Rice Lager beim World Beer Cup erstmals eine eigene Kategorie.

Der erste Goldmedaillengewinner dieser neuen Kategorie kommt von Cloudburst Brewing aus Seattle:

Exquisite Taste

In der Kategorie Rice Lager traten insgesamt 91 Biere an. Gold ging an Cloudburst Brewing. (美国手工啤酒)

Cloudburst beschreibt Exquisite Taste als:

Rice Lager · 4,9 % vol. · 18 IBU

und charakterisiert das Bier mit Begriffen wie:

delicate, graceful, weightless, refined.

(Cloudburst Brewing)

Das ist bemerkenswert.

Denn die Idee hinter dem Bier ist nicht:

„Wie kann ich möglichst deutlich nach Reis schmecken lassen?“

Sondern vielmehr:

Wie kann Reis ein Bier leichter machen, ohne dass es dünn oder beliebig wirkt?

Genau diese Frage macht Exquisite Taste zu einem sehr interessanten World Beer Cup Gold Clone.


1. Das Goldmedaillenbier im Überblick

MerkmalExquisite Taste
BrauereiCloudburst Brewing
HerkunftSeattle, Washington, USA
World Beer Cup2026
AuszeichnungGold Medal
KategorieRice Lager
Teilnehmer91
Alkohol4,9 % vol.
Bittere18 IBU
Basissehr helles Pilsner Malz
AdjunctRice Syrup Solids
Hefeneutrale Lagerhefe
Hopfencharakterweich, floral, zurückhaltend
Zielleicht, trocken, klar, sehr gut trinkbar
BesonderheitRice Syrup Solids direkt im Kessel

Die offiziellen World-Beer-Cup-Ergebnisse bestätigen Exquisite Taste als Goldmedaillengewinner der erstmals ausgetragenen Kategorie Rice Lager. (PorchDrinking)

Cloudburst führt das Bier aktuell ebenfalls als:

Rice Lager · 4,9 % · 18 IBU. (Cloudburst Brewing)


2. Rice Lager ist seit 2026 eine eigene World-Beer-Cup-Kategorie

Das ist für die Einordnung wichtig.

Die 2026 Style Guidelines definieren Rice Lager ausdrücklich als eigene Kategorie.

Das Bier soll:

  • hell bis goldfarben sein,
  • klar erscheinen,
  • einen niedrigen bis mittleren Körper besitzen,
  • sauber und neutral vergären,
  • einen trockenen Finish haben.

Das Entscheidende:

Mindestens 15 % der Getreidebasis müssen aus Reis bestehen.

Gleichzeitig darf der Reischarakter von:

nahezu neutral

bis:

deutlich nussig, würzig oder aromatisch

reichen.

Die Hopfen dürfen:

nicht dominieren,

sondern sollen mit dem Malzprofil harmonieren. (World Beer Cup)

Damit ist Rice Lager ausdrücklich mehr als:

„ein Lagerbier mit ein bisschen Reis“.


3. Warum Cloudburst gerade dieses Bier gebaut hat

Cloudburst ist vor allem für:

IPA

und:

hopfenbetonte Biere

bekannt.

Aber die Brauerei beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Lagerbieren. Exquisite Taste ist deshalb kein Ausflug in eine völlig fremde Welt, sondern eher eine weitere Interpretation ihrer Lager-Philosophie.

Der Unterschied liegt in der Rezeptlogik:

nicht mehr Aroma, sondern weniger Gewicht.

Das passt auch perfekt zur offiziellen Beschreibung des Bieres.

Cloudburst verwendet Begriffe wie:

„weightless“

und:

„refined“,

also eher:

leicht,

elegant,

zurückhaltend

als:

intensiv. (Cloudburst Brewing)


4. Exquisite Taste ist kein „Reisbier“ im wörtlichen Sinn

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt.

Viele Hobbybrauer hören:

Rice Lager

und denken sofort:

Reisgeschmack.

Das muss aber überhaupt nicht so sein.

Die offiziellen 2026-Richtlinien erlauben ausdrücklich einen Reischarakter, der von:

clean and neutral

bis:

expressive

reichen kann. (World Beer Cup)

Bei Exquisite Taste scheint gerade die erste Richtung gewollt zu sein:

Reis als strukturelles Werkzeug.

Nicht:

Reis als Hauptaroma.


5. Die Funktion von Reis: Leichtigkeit

Reis kann die Zusammensetzung der vergärbaren Würze verändern.

Wird ein Teil des Malzes durch Reis ersetzt, kann das Bier:

  • leichter,
  • trockener,
  • schlanker

wirken.

Genau das ist für Exquisite Taste entscheidend.

Die Frage lautet also nicht:

„Wie viel Reis schmecke ich?“

Sondern:

„Wie viel leichter fühlt sich das Bier durch den Reis an?“


6. Warum verwendet Cloudburst Rice Syrup Solids?

Hier wird die Rezeptur besonders interessant.

Head Brewer Steve Luke erklärt, dass Cloudburst:

Rice Syrup Solids

direkt in den Kessel gibt.

Der Grund:

Die Zugabe von Reis soll den normalen Maische- und Läuterprozess möglichst wenig beeinflussen. (brewersassociation.org)

Das ist ein sehr professioneller Ansatz.


7. Warum nicht einfach Reis in die Maische?

Mit Rohreis müsste zunächst die Stärke:

verkleistert

und für die Enzyme zugänglich gemacht werden.

Das bedeutet:

Cereal Mash

oder:

spezielle Vorbehandlung.

Auch Flaked Rice ist zwar bereits vorverkleistert, kommt aber weiterhin:

in die Maische.

Damit verändert sich die:

  • Maischekonsistenz,
  • Läuterung,
  • Prozessführung.

Cloudburst wollte genau das vermeiden.


8. Rice Syrup Solids umgehen dieses Problem

Der Prozess ist dadurch sehr einfach:

Pilsner Malt

↓

normale Maische

↓

Läutern

↓

Würze sammeln

↓

Rice Syrup Solids

↓

Kessel

Damit bleibt die:

Malt Mash

praktisch unverändert.

Der Reis wird:

nach dem Läutern

Teil der Würze.

Das ist eine elegante Lösung.


9. Recipe Design und Process Design sind hier dasselbe

Das ist ein sehr gutes Beispiel für professionelles Brauen.

Ein Hobbybrauer fragt vielleicht:

„Welches Rice Product schmeckt am besten?“

Eine Brauerei muss zusätzlich fragen:

„Welches Rice Product lässt sich in unserer vorhandenen Anlage reproduzierbar verarbeiten?“

Cloudburst beantwortet diese Frage mit:

Rice Syrup Solids.

Nicht, weil andere Formen von Reis falsch wären.

Sondern weil:

der bestehende Brauprozess erhalten bleiben soll. (brewersassociation.org)


10. Wie viel Rice Syrup Solids?

Hier müssen wir bei der Clone-Recherche besonders sauber bleiben.

Cloudburst hat keine vollständige kommerzielle Rezeptur veröffentlicht.

Steve Luke nennt jedoch einen öffentlichen Erfahrungsbereich von:

5–10 lb Rice Syrup Solids pro Barrel. (brewersassociation.org)

Umgerechnet auf 20 Liter entspricht das ungefähr:

390–780 g Rice Syrup Solids.

Das ist ein:

öffentlich genannter Betriebsbereich,

keine exakte Originalmenge für einen 20-Liter-Sud.

Diese Unterscheidung ist für DIYBrew wichtig.


11. Was würde ich für einen ersten DIYBrew-Sud nehmen?

Für die erste Rekonstruktion würde ich eher im mittleren Bereich beginnen:

ca. 450–550 g Rice Syrup Solids / 20 L

und anschließend über:

OG

und:

FG

prüfen, ob die gewünschte Balance erreicht wird.

Das ist ausdrücklich:

DIYBrew Reconstruction

und nicht:

Cloudburst Original Recipe.


12. Warum nicht gleich 780 g?

Mehr Reis bedeutet nicht automatisch:

mehr Gold-Clone-Charakter.

Zu viel Reis kann dazu führen, dass:

der Malzcharakter zu stark zurückgeht.

Dann kann das Bier zwar:

extrem leicht

sein,

aber auch:

leer

wirken.

Das Ziel lautet:

leicht, aber nicht geschmacklos.


13. Das eigentliche Ziel: Weightlessness

Cloudburst beschreibt Exquisite Taste als:

weightless.

Dieser Begriff ist für den Clone wesentlich hilfreicher als:

„Rice Character“.

Denn es geht darum:

das Bier fast schwerelos erscheinen zu lassen.

Ein gutes Rice Lager soll nach dem Schlucken nicht:

lange und schwer

auf dem Gaumen liegen.

Es soll eher:

kurz, trocken und sauber verschwinden.


14. Deshalb braucht die Basis sehr helles Pilsner Malz

Steve Luke erklärt, dass Cloudburst als Basis das:

hellste Pilsner Malz verwendet, das sie finden können. (brewersassociation.org)

Das ist logisch.

Wenn Reis Gewicht und Malzcharakter reduziert, sollte die verbleibende Malzbasis ebenfalls:

hell und neutral

sein.

Ein großer Anteil:

  • Munich
  • Vienna
  • Melanoidin
  • kräftigem Pale Ale Malt

würde dem Konzept widersprechen.


15. Exquisite Taste ist keine Helles

Die beiden Bierstile können auf den ersten Blick ähnlich wirken.

Beide:

  • sind hell,
  • verwenden Lagerhefe,
  • sind relativ leicht,
  • arbeiten mit Pilsner Malt.

Aber die Zielrichtung ist anders.

Helles

Malt Character

steht im Mittelpunkt.

Rice Lager

Weight Reduction

steht im Mittelpunkt.

Bei einer Helles möchtest du:

weiches Malz.

Bei einem Rice Lager möchtest du:

möglichst wenig Schwere bei ausreichender Bierstruktur.


16. Der Hopfen bleibt bewusst im Hintergrund

Steve Luke beschreibt die Hopfen für Exquisite Taste als:

soft, lower-alpha, floral hop varieties.

Die Bittere liegt ungefähr bei:

20 IBU. (brewersassociation.org)

Das aktuelle Cloudburst-Produkt wird mit:

18 IBU

geführt. (Cloudburst Brewing)

Für unsere Rekonstruktion ist deshalb:

18–20 IBU

ein sinnvoller Zielbereich.


17. Warum keine modernen Aromahopfen?

Ein großer Anteil:

Citra

Mosaic

Simcoe

würde die Charakteristik schnell in Richtung:

Hoppy Lager

verschieben.

Die 2026 Style Guidelines ziehen hier ebenfalls eine klare Grenze:

Hops sollen integriert sein und nicht dominieren. Biere mit ausgeprägtem Hopfen- oder Dry-Hop-Profil gehören in andere Hoppy-Lager-Kategorien. (World Beer Cup)

Exquisite Taste soll also:

kein Hopfenbier mit Reis

sein.

Es soll:

ein Rice Lager mit sehr zurückhaltendem Hopfen

sein.


18. Warum weiche, niedrig-alpha Hops?

Der Hopfen soll lediglich:

  • eine leichte Bittere,
  • etwas florale Aromatik,
  • einen trockenen Eindruck

beitragen.

Er sollte nicht:

„Hier bin ich!“

rufen.

Das Bier funktioniert nur dann, wenn:

Hopfen, Malz und Reis gemeinsam zurücktreten.


19. Die Bittere: 18–20 IBU

Das ist für die Stilrichtung sehr logisch.

Die offizielle Rice-Lager-Richtlinie erlaubt:

15–30 IBU. (世界啤酒杯)

Cloudburst liegt mit:

18 IBU

im unteren Bereich.

Dadurch bleibt die Bittere:

klar genug für Balance,

aber:

nicht dominant.


20. Clean Lager Yeast

Cloudburst verwendet eine:

clean, neutral lager fermentation

und ergänzt:

Yeast Nutrient. (brewersassociation.org)

Der genaue kommerzielle Hefestamm wird in den öffentlich verfügbaren Informationen nicht ausreichend spezifiziert, um einen bestimmten Stamm als Originalhefe zu behaupten.

Für DIYBrew ist deshalb:

W-34/70

eine sehr vernünftige Rekonstruktionsbasis.


21. Warum ist eine saubere Gärung so wichtig?

Die Rice-Lager-Style-Guidelines verlangen:

clean, neutral fermentation.

Außerdem sollen:

DMS

Diacetyl

Acetaldehyd

nicht vorhanden sein. (World Beer Cup)

Bei einem Bier mit:

wenig Malz

wenig Hopfen

wenig Alkohol

kann jeder kleine Gärfehler sehr deutlich hervortreten.


22. Yeast Nutrient

Auch dieser Punkt ist besonders interessant.

Steve Luke erwähnt ausdrücklich:

Yeast Nutrient.

Das ist nachvollziehbar.

Wenn ein Teil der Malzschüttung durch Reis ersetzt wird, verändert sich auch die Zusammensetzung der Würze.

Eine ausreichende Hefenährstoffversorgung unterstützt:

eine stabile, saubere Gärung.

Gerade bei einem:

sehr trockenen Light Lager

ist das sinnvoll. (brewersassociation.org)


23. Der vielleicht wichtigste Bestandteil: Zeit

Cloudburst gibt diesem Bier:

mehr als sieben Wochen

vom Brautag bis zur Verpackung. (brewersassociation.org)

Steve Luke betont sogar:

Lagerbier sollte genügend Zeit bekommen – mindestens etwa sechs Wochen, insbesondere bei einer kleineren Brauerei ohne Filter, Zentrifuge oder Brite Tank. (brewersassociation.org)

Das ist eine sehr wichtige Aussage für Hobbybrauer.


24. Warum braucht ein 4,9-%-Bier sieben Wochen?

Weil:

„vergoren“

nicht dasselbe ist wie:

„fertig“.

Nach der Hauptgärung müssen unter anderem:

  • Hefederivate
  • Schwefelverbindungen
  • Trub
  • geschmackliche Rauheiten

weiter abgebaut oder sedimentiert werden.

Das Ziel ist:

saubere Einfachheit.


25. Leicht bedeutet nicht schnell

Das ist vielleicht die wichtigste Lager-Lektion dieser Folge.

Viele Hobbybrauer denken:

niedriger OG

→

kurze Gärzeit

→

schnelle Abfüllung.

Cloudburst geht bewusst anders vor:

leichtes Bier

lange Reifezeit.

Das Ergebnis:

weniger störende Aromen,

bessere Klarheit,

sauberere Balance.


26. Exquisite Taste und Solveza

Diese beiden Gold Clones eignen sich hervorragend für einen direkten Vergleich.

Peaceful Side Solveza

Flaked Corn

Pilsner + Two-Row

W-34/70

4,5 %

16 IBU

Ziel:

Crisp + Refreshing

Cloudburst Exquisite Taste

Rice Syrup Solids

sehr helles Pilsner Malz

Lagerhefe

4,9 %

18 IBU

Ziel:

Weightless + Refined

Beide zeigen:

Wie Adjuncts ein leichtes Lager beeinflussen können.


27. Corn vs. Rice

SolvezaExquisite Taste
AdjunctFlaked CornRice Syrup Solids
ProzessMashKettle
Charakteretwas Getreide / Maiseher neutral
HauptzielCrispnessWeightlessness
HefeW-34/70Clean Lager
IBU1618
StilMexican LagerRice Lager

Damit wird ein wichtiger Punkt sichtbar:

Adjunct ist nicht gleich Adjunct.

Corn und Rice können beide ein Bier leichter machen.

Aber:

Sie tun es sensorisch auf unterschiedliche Weise.


28. Exquisite Taste und Construct of Quality

Auch die Verbindung zur Helles aus der vorherigen Folge ist interessant.

Construct of Quality

Pilsner Malt

14 IBU

weicheres Wasserprofil

Ziel:

Malt Purity

Exquisite Taste

Pilsner Malt + Rice

18–20 IBU

Ziel:

Weightlessness

Die Helles fragt:

Wie mache ich das Malz möglichst schön?

Das Rice Lager fragt:

Wie reduziere ich die Schwere des Malzes, ohne das Bier zu verlieren?


29. DIYBrew 20-L-Reconstruction

Hier müssen wir zwischen:

öffentlich dokumentiertem Brewer Process

und:

unbekannter Originalrezeptur

unterscheiden.

Cloudburst hat bislang keinen vollständigen kommerziellen Malt Bill und keinen vollständigen Hop Schedule veröffentlicht.

Wir können aber den Kern der Recipe sehr gut rekonstruieren.

Zielwerte

ParameterDIYBrew Ziel
Ausschlag20 L
OG1.044–1.048
FG1.006–1.008
ABVca. 4,7–4,9 %
IBU18–20
Farbeca. 2–4 SRM
Rice≥15 %
HefeW-34/70
Hauptgärungca. 9–10 °C
Lageringmindestens 6 Wochen
CO₂ca. 2,6–2,7 Vol.

Die Zielwerte orientieren sich an den veröffentlichten Produktdaten und den 2026 Rice-Lager-Richtlinien. (Cloudburst Brewing)


30. DIYBrew-Schüttung

Für den ersten Versuch würde ich bewusst sehr einfach bleiben:

RohstoffMenge
sehr helles Pilsner Malzca. 3,2–3,4 kg
Rice Syrup Solidsca. 450–550 g
Gesamtca. 3,7–3,9 kg

Der Rice-Anteil liegt damit deutlich über dem für Rice Lager vorgeschriebenen Minimum von 15 %. (World Beer Cup)

Die Menge von 450–550 g ist eine:

DIYBrew-Rekonstruktion

auf Basis des von Cloudburst veröffentlichten Bereichs von 5–10 lb/bbl. (brewersassociation.org)


31. Warum zunächst nur 450–550 g?

Weil es sinnvoller ist, mit einem kontrollierbaren Mittelwert zu beginnen.

Nach dem ersten Sud kann man über:

OG

FG

Mouthfeel

und:

Malt Character

entscheiden, ob mehr oder weniger Rice sinnvoll ist.

Ein Clone sollte nicht nach dem Prinzip:

„mehr Adjunct = besser“

entwickelt werden.


32. Der wichtigste Prozessschritt

Das Rice Syrup Solid kommt:

nicht in die Maische.

Sondern:

in den Kessel.

Der Ablauf:

Pilsner-Maische

↓

Läutern

↓

Würze sammeln

↓

Rice Syrup Solids in den Kessel

↓

Kochen

Das übernimmt die wichtigste verfahrenstechnische Idee von Cloudburst. (brewersassociation.org)


33. Maische

Für die DIYBrew-Version:

64–65 °C × 60 min

Danach:

Mash-out bei etwa 76–77 °C.

Keine:

  • Dekoktion
  • Cereal Mash
  • Reis-Vormaische.

Das Ziel:

hohe Vergärbarkeit

bei möglichst:

geringem Restkörper.


34. Warum keine hohe Maischetemperatur?

Eine Maische bei:

68 °C

würde tendenziell mehr:

Dextrine

im Bier zurücklassen.

Das passt weniger gut zum Ziel:

light + dry.

Deshalb:

64–65 °C

ist für diese Rekonstruktion ein sinnvoller Startpunkt.


35. Reis in den Kessel

Sobald genügend Würze gesammelt ist:

Rice Syrup Solids vollständig einrühren.

Wichtig:

keine Klumpen.

Danach:

ausreichend lange und kräftig kochen.

Die exakte Zugabezeit wurde von Cloudburst öffentlich nicht detailliert angegeben. Deshalb sollte DIYBrew hier keinen künstlich präzisen „Originalwert“ behaupten.


36. Kochzeit

Für eine Heimbrauanlage:

60–90 Minuten

ist praktikabel.

Wichtiger als die genaue Minutenzahl ist:

eine saubere, kräftige Kochung

und:

ausreichende DMS-Kontrolle.

Bei einem sehr hellen Pilsner-Basismalz sollte die Verdampfung nicht zu schwach sein.


37. Hopfen

Cloudburst nennt:

soft, lower-alpha, floral hop varieties

und ungefähr:

20 IBU. (brewersassociation.org)

Für die DIYBrew-Rekonstruktion eignen sich daher:

Bittergabe

Hallertauer Mittelfrüh

oder:

Tettnanger

Späte Gabe

Hallertauer Mittelfrüh / Tettnanger

Ziel:

18–20 IBU.


38. Kein Dry Hop

Das sollte für den ersten Clone klar sein:

Dry Hop = 0.

Denn ein dominantes Dry-Hop-Profil würde nicht mehr zum offiziellen Rice-Lager-Charakter passen. Die WBC-Richtlinie verlangt, dass der Hopfen integriert bleibt und nicht dominiert. (World Beer Cup)


39. Hefe

Für DIYBrew:

W-34/70

oder eine vergleichbare saubere German-Lager-Hefe.

Wichtig ist:

hohe Vergärbarkeit

und:

neutraler Charakter.

Nicht:

Ester.

Nicht:

Diacetyl.

Nicht:

Sulfur als dominantes Aroma.


40. Gärung

Anstellen

9–10 °C

Hauptgärung

stabil und möglichst sauber.

Gegen Ende:

Temperatur kontrolliert anheben,

um:

die Endvergärung

und:

Diacetylabbau

sicher abzuschließen.

Der Kalender ist dabei weniger wichtig als:

eine stabile Enddichte.


41. Yeast Nutrient

Da Rice Syrup Solids einen Teil der normalen Malzbasis ersetzen, ist:

Yeast Nutrient

eine sinnvolle Ergänzung.

Cloudburst verwendet selbst Hefenährstoff in dieser Rezeptur. (brewersassociation.org)

Für Hobbybrauer sollte die Dosierung nach:

Herstellerangabe

erfolgen.

Nicht:

nach Gefühl.


42. Lagering

Hier würde ich beim Clone bewusst streng sein:

mindestens sechs Wochen Gesamtprozess.

Noch besser:

sieben Wochen oder länger.

Cloudburst selbst beschreibt für Exquisite Taste:

mehr als sieben Wochen vom Brauen bis zur Verpackung. (brewersassociation.org)


43. Warum so lange?

Weil:

Klarheit

und:

sensorische Reinheit

bei diesem Bier besonders wichtig sind.

Das Ergebnis soll:

clean

crisp

refined

sein.

Je weniger laute Aromen vorhanden sind, desto stärker fallen kleine Unsauberkeiten auf.


44. Cold Crash und Lagering

Nach abgeschlossener Gärung:

schrittweise auf etwa 1–2 °C

herunterkühlen.

Dann:

lange Lagerung.

Ein schnelles Cold Crash ist technisch möglich.

Für den Gold Clone würde ich jedoch:

den gesamten Lagerprozess

in den Mittelpunkt stellen.


45. Karbonisierung

Die kommerzielle Produktseite veröffentlicht aktuell:

18 IBU,

aber keinen exakten CO₂-Wert. (Cloudburst Brewing)

Für DIYBrew würde ich:

2,6–2,7 Vol. CO₂

als Zielbereich verwenden.

Das passt zum gewünschten:

crisp

und:

refreshing

Charakter.


46. Wie sollte das Bier aussehen?

Appearance

sehr hell

strohfarben bis hellgold

brillant klar

Die 2026 WBC Guidelines verlangen:

klare Erscheinung

und:

keinen Chill Haze. (World Beer Cup)

Das ist bei Rice Lager besonders wichtig.


47. Aroma

Sehr zurückhaltend:

Pilsner Malz

↓

etwas Getreide

↓

feine florale Hopfennoten

↓

eventuell ein sehr dezenter Reischarakter.

Aber:

kein starkes Reisaroma erforderlich.


48. Geschmack

Der erste Eindruck:

leicht

und:

crisp.

Danach:

sehr dezente Malzigkeit.

Dann:

feine Bittere.

Im Hintergrund:

eine leichte mineralische bzw. trockene Spannung.

Der Abgang:

kurz und trocken.


49. Was sollte nicht vorhanden sein?

Nicht:

DMS.

Nicht:

Diacetyl.

Nicht:

Acetaldehyd.

Nicht:

deutliche Ester.

Nicht:

aggressive Hopfenaromatik.

Nicht:

hohe Restsüße.

Die Style Guidelines sind hier sehr eindeutig. (World Beer Cup)


50. Die häufigsten Fehler

Zu viel Reis

→ Bier wirkt leer.

Zu wenig Reis

→ kaum Unterschied zur normalen Pale Lager.

Zu dunkles Basismalz

→ Bier verliert seine Leichtigkeit.

Zu viel Hopfen

→ Hoppy Lager statt Rice Lager.

Zu warmer Gärverlauf

→ Ester.

Zu kurze Lagerung

→ Bier wirkt noch unreif.

Zu geringe Karbonisierung

→ weniger Crispness.

DMS

→ besonders störend bei dieser minimalistischen Rezeptur.


51. Der wichtigste Vergleich: Reis vs. Mais

Wenn du die letzten beiden Artikel dieser Serie nebeneinander stellst, entsteht ein sehr schönes Lernexperiment.

Solveza

Corn

Mexican Lager

etwas Getreide- und Maischarakter.

Exquisite Taste

Rice

Rice Lager

eher neutrale Leichtigkeit.

Beide Adjuncts:

reduzieren den Körper.

Aber:

Sie hinterlassen unterschiedliche sensorische Spuren.


52. Der zweite wichtige Vergleich: Reisform

Für DIYBrew würde ich sogar noch weiter gehen.

Version A

Rice Syrup Solids

Version B

Flaked Rice

gleiche:

OG

IBU

Hefe

Lagerzeit.

Dann blind verkosten.

Das ist wesentlich aussagekräftiger, als nur über die theoretischen Eigenschaften von Rice zu diskutieren.


53. Rice Syrup Solids sind kein „Cheat“

Das ist ebenfalls wichtig.

In der Hobbybrauszene wird manchmal der Eindruck vermittelt:

„Wenn du Syrup verwendest, ist das weniger echtes Brauen.“

Das ist technisch nicht sinnvoll.

Die Wahl der Rohstoffform hängt vom Ziel ab.

Wenn das Ziel lautet:

Rice einführen, ohne die Maische zu verändern

ist:

Rice Syrup Solids

eine ausgesprochen elegante Lösung.


54. Process Engineering

Hier zeigt Cloudburst eine sehr professionelle Denkweise.

Die Frage ist nicht:

„Welche Methode ist traditionell?“

Sondern:

„Welche Methode erreicht unser Ziel mit dem geringsten zusätzlichen Prozessaufwand?“

Rice Syrup Solids:

keine Cereal Mash

keine komplizierte Lauter-Anpassung

keine zusätzliche Maischeführung.

Das ist:

Process Engineering statt Tradition um der Tradition willen.


55. Exquisite Taste und Construct of Quality

Auch diese beiden Gold Clones ergänzen sich hervorragend.

Construct of Quality

Helles

Pilsner Malt

Step Mash

Noble Hops

lange Lagerung

Ziel:

Malt Purity

Exquisite Taste

Pilsner Malt

Rice

sehr dezente Hopfen

lange Lagerung

Ziel:

Weightlessness

Die eine Recipe arbeitet daran:

das Malz besser auszudrücken.

Die andere:

das Malz bewusst zurückzunehmen.


56. Recipe DNA

Wenn wir Exquisite Taste auf die wichtigsten Bausteine reduzieren:

sehr helles Pilsner Malt

→ Clean Base

↓

Rice Syrup Solids

→ leichter Körper + hohe Vergärbarkeit

↓

weiche, niedrig-alpha Hopfen

→ florale, dezente Hopfenebene

↓

18–20 IBU

→ Balance

↓

Lagerhefe

→ neutraler Gärcharakter

↓

Yeast Nutrient

→ stabile Gärung

↓

lange Lagerung

→ Klarheit + Integration

↓

2,6–2,7 Vol. CO₂

→ Crispness

Das ist:

Exquisite Taste Recipe DNA


57. Original Recipe, Brewer Process und DIYBrew Reconstruction

Bei diesem Gold Clone ist die Quellenlage anders als bei FUNCTION.

World Beer Cup Gold

🟢 offiziell bestätigt.

Kategorie

🟢 Rice Lager.

Brauerei

🟢 Cloudburst Brewing.

Produktdaten

🟢 4,9 % vol. / 18 IBU veröffentlicht. (Cloudburst Brewing)

Rice-Form

🟢 Rice Syrup Solids öffentlich bestätigt.

Rice-Einsatz

🟢 5–10 lb/bbl öffentlich genannt. (brewersassociation.org)

Hop Philosophy

🟢 veröffentlicht.

Lagerzeit

🟢 7+ Wochen veröffentlicht. (brewersassociation.org)

Vollständige Malt Bill

🔴 nicht veröffentlicht.

Vollständiger Hop Schedule

🔴 nicht veröffentlicht.

Exakter Hefestamm

🟡 Lagerhefe ist bekannt, ein konkreter kommerzieller Stamm lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht sicher bestätigen.

Deshalb lautet der Status:

Recipe Status: Core Brewer Process Published – Complete Recipe Not Published


58. Das ist kein Nachteil

Im Gegenteil.

Exquisite Taste ist gerade deshalb interessant, weil wir den:

Recipe Blueprint

sehen können.

Wir wissen:

Welche Art von Basismalz?

Welche Form von Rice?

Welche Richtung beim Hopfen?

Welche Bittere?

Welche Gärphilosophie?

Wie viel Zeit?

Das reicht bereits, um die:

sensorische Architektur

zu rekonstruieren.


59. Lohnt sich der Clone?

Sehr.

Diese Rezeptur ist besonders interessant für Hobbybrauer, die:

verstehen möchten, was Reis tatsächlich in einem Lagerbier verändert.

Denn Rice muss nicht:

deutlich nach Reis schmecken.

Es kann einfach dafür sorgen:

dass alles andere leichter wirkt.


60. Das beste DIYBrew-Experiment

Ich würde drei kleine Varianten vergleichen:

Batch A

15 % Rice

Batch B

20 % Rice

Batch C

25 % Rice

Alle anderen Parameter:

identisch.

Dann blind verkosten:

  • Körper
  • Malz
  • Reischarakter
  • Trockenheit
  • Crispness
  • Drinkability.

Damit kann man sehr schön herausfinden:

Ab welchem Punkt wird Rice von einem Strukturwerkzeug zu einem deutlich wahrnehmbaren Bestandteil des Bieres?


61. Zweites Experiment: Rice Syrup vs. Flaked Rice

A

Rice Syrup Solids

B

Flaked Rice

gleiche:

OG

FG

IBU

Hefe

Lagerzeit.

Vergleiche:

Mouthfeel

Rice Character

Clarity

Finish.


62. Drittes Experiment: Zeit

Ein und dieselbe Charge:

Probe 1

nach 3 Wochen

Probe 2

nach 6 Wochen

Probe 3

nach 7–8 Wochen

Die Frage:

Wie stark verändert die Lagerzeit ein Bier, das eigentlich so wenig Charakter besitzen soll?

Das ist vielleicht eines der wertvollsten Lager-Experimente überhaupt.


Fazit

Cloudburst Exquisite Taste ist ein ungewöhnlicher World Beer Cup Gold Clone.

Nicht, weil die Zutaten besonders exotisch wären.

Sondern weil das Bier konsequent auf:

Leichtigkeit

gebaut ist.

Die Rezeptidee lässt sich eigentlich sehr einfach zusammenfassen:

sehr helles Pilsner Malz

Rice Syrup Solids

weiche, florale Hopfen

saubere Lagerhefe

viel Zeit.

Der interessante Teil beginnt aber bei der Frage:

Warum wurde der Reis nicht in der Maische verarbeitet?

Die Antwort:

Weil Cloudburst seinen normalen Maische- und Läuterprozess nicht verändern wollte.

Rice Syrup Solids werden deshalb direkt in den Kessel gegeben. Das ist kein Trick, sondern eine sehr bewusste Entscheidung im Rahmen des Produktionssystems. (brewersassociation.org)

Der zweite wichtige Punkt:

Reis soll nicht unbedingt nach Reis schmecken.

Er soll das Bier leichter machen.

Und der dritte:

Ein leichtes Lager braucht nicht weniger Zeit.

Cloudburst gibt Exquisite Taste mehr als sieben Wochen vom Brautag bis zur Verpackung. (brewersassociation.org)

Damit zeigt Exquisite Taste eine sehr wichtige Lektion:

Die schwierigsten Biere sind manchmal diejenigen, bei denen kaum etwas auffallen darf.

Bei einer IPA kann man kleine Schwächen teilweise hinter großen Hopfenmengen verstecken.

Bei einem Rice Lager:

nicht.

Deshalb wird aus:

Pilsner Malt

Rice

Lagerhefe

erst durch:

Wasser

Gärführung

Klarheit

Karbonisierung

und:

Zeit

ein Gold-Medal-Bier.

Und genau deshalb gehört Exquisite Taste in unsere World Beer Cup Gold Clone Series.

Rice Lager bedeutet nicht „mehr Reisgeschmack“. Es bedeutet, mit Reis bewusst Gewicht aus dem Bier herauszunehmen – ohne dabei die Identität des Bieres zu verlieren.


World Beer Cup Gold Clone #17

Cloudburst Exquisite Taste

🏆 World Beer Cup 2026 – Gold Medal

Kategorie: Rice Lager

Recipe Status: Core Brewer Process Published – Complete Recipe Not Published

Brauerei: Cloudburst Brewing, Seattle

DIYBrew Reconstruction

20 L · OG 1.044–1.048 · FG 1.006–1.008 · ca. 4,7–4,9 % vol. · 18–20 IBU

Sehr helles Pilsner Malz · Rice Syrup Solids

Für 20 L Ausschlag:

  • 3,2–3,4 kg Pilsner Malz
  • 450–550 g Rice Syrup Solids
  • Weiche, niedrig-alpha Hopfen Hallertauer Mittelfrüh oder Tettnanger, auf 18–20 IBU berechnet, z.B. 30 g Hallertauer Mittelfrüh (ca. 4 % α-Säure), 60 min Kochzeit → ca. 18–20 IBU
  • 1 × 11,5 g W-34/70 Lagerhefe, neutrale Lagerhefe
  • Maische: 64–65 °C / 60 min
  • Gärung: 9–10 °C
  • Lagerung: mindestens 6 Wochen
  • Karbonisierung: ca. 2,6–2,7 Vol. CO₂

Das Ziel eines Rice Lager ist nicht, möglichst deutlich nach Reis zu schmecken. Das Ziel ist ein Bier, das leicht, trocken und fast schwerelos wirkt.

Hinweis: Die Mengen sind eine DIYBrew-Rekonstruktion auf Basis der öffentlich verfügbaren Informationen und nicht das originale Cloudburst-Rezept.


Quellen

World Beer Cup 2026 – Official Winners List
2026 wurde die Kategorie Rice Lager erstmals beim World Beer Cup ausgetragen. Insgesamt traten 91 Biere an; Gold ging an Exquisite Taste, Cloudburst Brewing. (PorchDrinking)

World Beer Cup 2026 Style Guidelines – Rice Lager
Die offizielle Kategorie fordert unter anderem mindestens 15 % Reis, eine klare Erscheinung, einen niedrigen bis mittleren Körper, saubere neutrale Gärung sowie integrierten, nicht dominanten Hopfencharakter. Der Stil liegt bei OG 1.040–1.052, FG 1.004–1.008, 4,0–6,0 % vol. und 15–30 IBU. (World Beer Cup)

Cloudburst Brewing – Exquisite Taste
Die offizielle Produktseite führt Exquisite Taste aktuell als Rice Lager mit 4,9 % vol. und 18 IBU und beschreibt das Bier als bewusst leicht, elegant und „weightless“. (Cloudburst Brewing)

Cloudburst Brewing – 2026 World Beer Cup Gold for Rice Lager
Cloudburst bestätigt dort den Gold Award für Exquisite Taste in der neuen Rice-Lager-Kategorie. (Cloudburst Brewing)

Brewers Association – Rice Lagers: Tips from World Beer Cup Award Winners
Die wichtigste Quelle für die öffentlich dokumentierte Brewer-Process-Strategie von Cloudburst. Head Brewer Steve Luke beschreibt die Verwendung von möglichst hellem Pilsner Malz, Rice Syrup Solids direkt im Kessel mit etwa 5–10 lb/bbl, weichen niedrig-alpha Hopfen mit rund 20 IBU, Hefenährstoff sowie eine Zeitspanne von mehr als sieben Wochen vom Brautag bis zur Verpackung. (brewersassociation.org)

Hinweis zur Rezeptquelle

Bei Exquisite Taste muss zwischen kommerzieller Originalrezeptur und öffentlich dokumentiertem Brauprozess unterschieden werden.

Cloudburst hat zentrale Informationen zum Rezept und Prozess veröffentlicht, darunter die Verwendung von Rice Syrup Solids, deren Größenordnung, die Hopfenphilosophie, Hefenährstoff und die lange Lagerzeit. Eine vollständige kommerzielle Malt Bill und ein vollständiger Hop Schedule sind jedoch nicht öffentlich dokumentiert.

Die DIYBrew-Version ist deshalb ausdrücklich:

DIYBrew Reconstruction

und nicht:

Cloudburst Original Recipe.

Die vorgeschlagenen 450–550 g Rice Syrup Solids für 20 Liter sind aus dem öffentlich genannten Bereich von 5–10 lb/bbl abgeleitet und stellen einen sinnvollen Ausgangspunkt für einen Heimbrausud dar – keine behauptete Originalmenge. (brewersassociation.org)

Bild Quelle: Luo Chris von Pexels

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