World Beer Cup Gold Clone #14 Cinder Block Construct of Quality Helles

Wie eine Helles ohne traditionelle Dekoktion World-Beer-Cup-Gold gewinnen konnte

Bei kaum einem Bierstil ist weniger tatsächlich mehr als bei einer Helles.

Eine gute Helles braucht keine große Hopfenladung, keine exotischen Spezialmalze und keinen hohen Alkoholgehalt. Im Gegenteil:

Je weniger Zutaten auffallen, desto wichtiger wird die Präzision beim Brauen.

Genau deshalb ist Construct of Quality ein besonders interessantes Bier für unsere World Beer Cup Gold Clone Series.

Das Bier entstand als Zusammenarbeit zwischen Cinder Block Brewery aus Kansas City und Blind Tiger Brewery aus Topeka. Beim World Beer Cup 2025 gewann es Gold in der Kategorie Munich-Style Helles – bei insgesamt 145 eingereichten Bieren. (cdn.worldbeercup.org)

Die Rezeptur wirkt auf den ersten Blick ausgesprochen schlicht:

Pilsner Malt
etwas Carafoam
ein wenig CaraHell und Sauermalz
klassische deutsche Hopfen

Der eigentliche Clou liegt jedoch im Prozess.

Die Brauer wollten bewusst auf eine traditionelle Dekoktionsmaische verzichten und entwickelten stattdessen eine aufsteigende Step Infusion. Danny Kueser und John Dean erklären, dass diese Maischeführung mehr Tiefe liefert als eine einfache Infusion. (Craft Beer & Brewing)

Damit stellt Construct of Quality eine sehr interessante Frage:

Wie viel von einer guten Helles steckt eigentlich im Rezept – und wie viel in Maischeführung, Wasser, Gärung und Lagerung?


1. Das Goldmedaillenbier im Überblick

MerkmalConstruct of Quality
BrauereiCinder Block Brewery × Blind Tiger Brewery
HerkunftKansas City / Topeka, USA
World Beer Cup2025
AuszeichnungGold Medal
KategorieMunich-Style Helles
Teilnehmer145
Ausschlag19 L
Sudhausausbeute72 %
OG1.050 / 12,4 °P
FG1.010 / 2,6 °P
ABV5,2 % vol.
IBU14
BasisPilsner Malt
Hopfendeutsche Noble Hops
Charakterweich, malzig, sauber, fein herb
BesonderheitStep Mash statt Dekoktion

Die von Danny Kueser und John Dean veröffentlichte Brewer-Rezeptur ist auf 19 Liter ausgelegt und nennt OG 1.050, FG 1.010, 14 IBU und 5,2 % vol. (Craft Beer & Brewing)


2. Eine Helles ist kein „langweiliges“ Bier

Wer zum ersten Mal eine sehr gute Helles trinkt, könnte auf den ersten Blick denken:

„Da passiert ja gar nicht so viel.“

Genau das ist der Punkt.

Es soll nichts herausstechen.

Nicht:

Hopfen.

Nicht:

Alkohol.

Nicht:

Süße.

Nicht:

Ester.

Nicht:

Röstung.

Stattdessen soll das Bier eine sehr klare Kombination aus:

weichem Malz + feiner Bittere + sauberer Gärung

zeigen.

Und genau deshalb ist Helles ein hervorragender Test für die Qualität eines Brauers.


3. Das Ziel von Construct of Quality

Die Kooperation zwischen Cinder Block und Blind Tiger hatte einen sehr konkreten Hintergrund.

Cinder Block Head Brewer Danny Kueser wollte von Blind Tiger Brewmaster John Dean lernen, der über viele Jahre zahlreiche Medaillen gewonnen hat. Gemeinsam entwickelten sie eine Helles, die auf einem Infusionssystem ohne traditionelle Dekoktion gebraut werden konnte. (Craft Beer & Brewing)

Das Ziel war also nicht:

eine möglichst ausgefallene Helles zu entwickeln.

Sondern:

eine möglichst präzise Helles zu brauen.

John Dean fasst den Ansatz sehr gut zusammen: Die aufsteigende Step-Infusion soll eine Tiefe erzeugen, die man mit einer einfachen einstufigen Infusion nicht erreicht. (brewersfriend)


4. Der vielleicht wichtigste Satz dieser Rezeptur

Bei Craft Beer & Brewing wird Dean mit einer Aussage zitiert, die für diese gesamte Reihe interessant ist:

Die Qualität dieses Bieres wird stärker durch die Technik als durch eine komplizierte Rezeptur bestimmt. (Craft Beer & Brewing)

Das trifft Construct of Quality sehr gut.

Denn die Schüttung ist erstaunlich einfach.

Aber:

Wasser, Maische, Hopfung, Gärführung und Lagerung

müssen sehr genau stimmen.


5. Die Malzbasis

Der größte Teil der Schüttung besteht aus zwei Pilsner Malzen:

  • Weyermann Pilsner Malt
  • Weyermann Extra Pale Premium Pilsner

Im veröffentlichten Recipe entfallen jeweils rund 45 % auf diese beiden Malze. (brewersfriend)

Zusammen bilden sie ungefähr:

90 % der gesamten Schüttung.

Das ist genau die Art von Rezeptur, die man bei einer Helles erwarten würde.

Keine große Spezialmalz-Show.

Die Basis bleibt:

hell, sauber und malzbetont.


6. Warum zwei Pilsner Malze?

Warum nicht einfach 90 % von einem Pilsner Malt verwenden?

Die Brauer wollten mit den beiden Malzen gezielt:

  • Textur
  • Farbe
  • Aroma
  • Geschmack

aufeinander abstimmen. (brewersfriend)

Das ist ein interessantes Detail.

Denn es zeigt:

Auch zwei sehr ähnliche Basismalze können bewusst kombiniert werden.

Nicht unbedingt, weil eines „besser“ wäre.

Sondern weil kleine Unterschiede in:

  • Malzcharakter
  • Farbe
  • Mundgefühl

am Ende eine Helles prägen können.


7. Warum deutsche Malze?

Das ist ein Punkt, den auch andere erfolgreiche Helles-Brauer immer wieder betonen.

Eine Helles lebt sehr stark von:

der Qualität des Basismalzes.

Bei einem IPA können große Hopfenmengen kleinere Schwächen im Basismalz teilweise überdecken.

Bei einer Helles:

nicht.

Deshalb ist die Auswahl eines frischen, hochwertigen Pilsner Malzes wichtiger, als viele Hobbybrauer zunächst vermuten.


8. Carafoam

Die Rezeptur enthält etwa:

6 % Carafoam.

Carafoam soll hier keine ausgeprägte Karamellnote erzeugen.

Es geht eher um:

  • Schaumstabilität
  • Mundgefühl
  • etwas Struktur.

Das ist eine sehr kleine, aber nützliche Korrektur.

Denn die Helles soll:

trocken und leicht

sein,

aber nicht:

dünn und wässrig.


9. Warum kein Munich Malt?

Das ist wahrscheinlich eine der interessantesten Entscheidungen.

Bei einem Bock oder Doppelbock wäre Munich Malt naheliegend.

Bei dieser Helles würde ein großer Munich-Anteil das Bier jedoch in eine andere Richtung verschieben.

Das Ziel ist:

Pilsner-Malz im Mittelpunkt.

Nicht:

Toast und kräftige Brotkruste.

Construct of Quality soll:

weich,

frisch

und:

hell

bleiben.


10. CaraHell

Eine kleine Menge:

CaraHell

ergänzt die Schüttung.

In der öffentlichen Rekonstruktion sind es etwa:

2 %. (brewersfriend)

Das ist genug für einen kleinen Beitrag von:

  • Karamell
  • Brot
  • Rundheit

ohne die Helles in Richtung Märzen oder Amber Lager zu verschieben.


11. Die Rolle des CaraHell ist bewusst klein

Das ist ein wichtiges Prinzip.

Bei einem Bier mit:

1.050 OG

braucht man nicht viel Spezialmalz.

Wenn man die CaraHell-Menge deutlich erhöht, könnte das Bier:

süßer

und:

schwerer

wirken.

Daher:

kleine Menge, großer Effekt.


12. Sauermalz

Die Rezeptur enthält außerdem:

Acidulated Malt / Sauermalz.

Etwa:

2 %. (brewersfriend)

Hier geht es weniger um einen offensichtlichen sauren Geschmack.

Die Hauptaufgabe:

Maische-pH kontrollieren.

Bei einer fast vollständig aus hellen Malzen bestehenden Schüttung ist das besonders relevant.


13. Helles und Wasser gehören zusammen

Das ist wahrscheinlich der wichtigste technische Aspekt dieses Clones.

Die veröffentlichte Wasserstrategie lautet:

75 % RO-Wasser + 25 % gefiltertes Stadtwasser.

Zielwerte:

IonZiel
Calcium50 ppm
Sulfat50 ppm
Chlorid100 ppm

(brewersfriend)

Damit entsteht ein relativ weiches Wasser mit:

deutlicherem Chloridanteil als Sulfat.

Genau das passt zum gewünschten Mundgefühl.


14. Warum Chlorid höher als Sulfat?

Ganz vereinfacht:

Chlorid

unterstützt:

weiches, rundes Mundgefühl

und:

Malzwahrnehmung.

Sulfat

macht:

Bittere und Hopfencharakter

tendenziell schärfer und trockener.

Eine Helles hat aber nur:

14 IBU.

Es gibt deshalb wenig Grund, die Bittere künstlich zu betonen.

Die Priorität ist:

Malzweichheit.


15. Warum nicht einfach Leitungswasser?

Weil „Helles Water“ nicht einfach bedeutet:

möglichst viel Wasser aus München.

Entscheidend sind:

  • Calcium
  • Sulfat
  • Chlorid
  • Hydrogencarbonat / Alkalität
  • Magnesium.

Gerade:

Hydrogencarbonat

kann bei einem sehr hellen Bier zu einem Problem werden.

Deshalb ist:

RO-Wasser als Ausgangspunkt

für eine reproduzierbare Helles oft einfacher.


16. Der Maische-pH ist ein Schlüsselwert

Die veröffentlichte Prozessbeschreibung nennt:

Mash pH 5,4

und:

Post-Boil pH 5,1.

Für das fertige Bier wird ein pH von etwa:

4,2–4,3

angestrebt. (brewersfriend)

Das ist ein sehr wertvoller Datensatz für Hobbybrauer.

Denn der Brauer weist ausdrücklich darauf hin:

Ein zu hoher End-pH lässt die Helles stumpf und leblos wirken. (brewersfriend)


17. Warum ist der End-pH so wichtig?

Bei einer Helles haben wir:

  • wenig Hopfen
  • kaum Spezialmalz
  • keine dunklen Röstnoten
  • wenig Ester.

Dadurch beeinflusst die Säurestruktur die Frische besonders stark.

Ein passender pH trägt zu:

Frische

Klarheit

trockener Wahrnehmung

und:

einer präziseren Bittere

bei.


18. Jetzt kommt die wichtigste Prozessentscheidung

Step Mash statt Dekoktion

Die Brauer sind ausdrücklich große Fans von Dekoktionsbieren.

Sie nennen unter anderem:

  • intensive Gelatinisierung
  • stärkere Melanoidinbildung
  • Unterstützung bei DMS
  • zusätzliche Malztiefe

als Vorteile der Dekoktion.

Aber:

Beide Brauereien arbeiten mit Infusionssystemen.

Deshalb entwickelten sie eine andere Lösung. (brewersfriend)


19. Die Maischeführung

Die veröffentlichte Prozessführung:

62 °C

20 Minuten

↓

65 °C

30 Minuten

↓

70 °C

20 Minuten

↓

77 °C

Mash-out. (brewersfriend)

Das ist eine:

aufsteigende Step Infusion.


20. Warum 62 °C?

Der erste Schritt liegt relativ niedrig.

Das unterstützt eine hohe:

Vergärbarkeit.

Das passt sehr gut zum Ziel:

FG 1.010

bei:

OG 1.050.

Die Helles soll trocken bleiben.


21. 65 °C

Danach:

65 °C × 30 min

Hier findet der Hauptteil der Verzuckerung statt.

Gleichzeitig bleibt die Würze weiterhin:

gut vergärbar.

Das ist wichtig.

Denn Helles braucht:

Körper,

aber:

keine Süße.


22. 70 °C

Der letzte eigentliche Rastschritt:

70 °C × 20 min

bringt wieder etwas mehr:

Körper

und:

weichere Mundstruktur.

Damit entsteht ein wichtiger Gegensatz:

62–65 °C → Vergärbarkeit

gegen:

70 °C → Struktur

Das Ziel:

Trocken, aber nicht dünn.


23. Warum nicht einfach 65 °C für 60 Minuten?

Das könnte selbstverständlich funktionieren.

Aber genau das wollten John Dean und Danny Kueser nicht.

Sie wollten eine:

zusätzliche Tiefe

erreichen, ohne eine traditionelle Dekoktion durchführen zu müssen. (Craft Beer & Brewing)

Damit wird die Step Mash selbst zu einem Teil der Clone DNA.


24. Ist Step Mash dasselbe wie Dekoktion?

Nein.

Das sollte man klar trennen.

Eine Dekoktion arbeitet mit:

Entnahme einer Teilmaische

und:

gezielter thermischer Behandlung.

Eine Step Infusion verändert hauptsächlich:

die Temperatur der gesamten Maische.

Die Verfahren können teilweise ähnliche Ziele verfolgen.

Sie sind aber:

nicht technisch identisch.

Construct of Quality zeigt vielmehr:

Wie man ohne Dekoktion eine sinnvolle Alternative entwickeln kann.


25. Mash-out

Zum Schluss:

77 °C

Mash-out.

Das hilft beim:

  • Läutern
  • Absenken der Viskosität
  • Abschluss der Maische.

Mehr braucht es hier nicht.


26. 90 Minuten Kochzeit

Die Rezeptur arbeitet mit:

90 Minuten Kochzeit. (brewersfriend)

Das passt besonders gut zu einer Schüttung, die fast vollständig aus hellen Pilsner Malzen besteht.

Ein wesentlicher Grund:

DMS-Kontrolle.

Bei einem Pilsner-Malz-dominierten Bier sollte die Verdampfung ausreichend stark sein.


27. First-Wort-Hopping

Eine weitere Besonderheit:

First Wort Hopping

Dabei kommen die Hopfen bereits während des Läuterns in den Kessel.

Die veröffentlichte Anleitung beschreibt, dass die Hopfen hinzugegeben werden, sobald sich ungefähr:

2,5 cm Würze

im Kessel befinden. (brewersfriend)

Das ist eine sehr elegante Methode für einen Bierstil wie Helles.


28. Warum First-Wort-Hopping?

John Dean beschreibt das Ziel als:

elegante Bittere und zartes Hopfenaroma

mit nur einer Hopfengabe. (brewersfriend)

Das passt perfekt.

Helles braucht keine:

Whirlpool-Hopfen.

Keine:

Dry Hop.

Keine:

Late-Hop-Bombe.

Es braucht:

eine sehr feine Bitterstruktur.


29. Hallertau Mittelfrüh und Tettnanger

Die öffentliche Homebrew-Rekonstruktion verwendet:

Hallertauer Mittelfrüh

und:

Tettnanger

als klassische deutsche Aromahopfen. (brewersfriend)

Ihr Beitrag:

  • floral
  • herbal
  • leicht würzig
  • sehr dezent.

Damit unterstützen sie die Pilsner-Malzbasis, anstatt sie zu überdecken.


30. Nur 14 IBU

Die Zielbittere:

14 IBU. (Craft Beer & Brewing)

Das klingt zunächst sehr niedrig.

Aber für Helles ist genau das sinnvoll.

Die Bittere soll:

die Malzsüße ausgleichen,

nicht:

zum Hauptgeschmack werden.


31. Warum kein Magnum?

Magnum würde hervorragend als reine Bitterhopfensorte funktionieren.

Aber genau das ist nicht das Ziel dieser Rezeptur.

Bei First-Wort-Hopping mit:

Hallertauer + Tettnanger

erhält man gleichzeitig:

Bittere + sehr feinen Hopfeneindruck.

Das ist für Helles interessanter.


32. Die Hefe

Die kommerzielle Brewer-Rezeptur verwendet:

BSI German Lager Yeast. (brewersfriend)

Diese konkrete kommerzielle Kultur ist für Hobbybrauer nicht direkt verfügbar.

Die公开 Homebrew-Rekonstruktion verwendet deshalb:

WLP860 Munich Helles Yeast

und empfiehlt grundsätzlich eine:

sauber vergärende Lagerhefe mit etwa 80–83 % Vergärgrad. (brewersfriend)


33. W-34/70 als DIYBrew-Alternative

Für den deutschen Hobbybrauer ist:

W-34/70

wahrscheinlich die praktischste Alternative.

Sie ist:

  • leicht verfügbar
  • sehr gut dokumentiert
  • sauber vergärend
  • für Helles hervorragend geeignet.

Sie wird nicht identisch mit der BSI-Hauskultur schmecken.

Aber die:

Recipe DNA

bleibt erhalten.


34. Sehr niedrige Gärtemperatur

Die veröffentlichte Rekonstruktion arbeitet bei:

9 °C. (brewersfriend)

Das ist bewusst niedrig.

Das Ziel:

minimale Esterbildung

und:

maximal klare Malzwahrnehmung.

Bei einer Helles ist genau das gewünscht.


35. Braucht man eine Diacetylrast?

Interessanterweise sagen die Brauer:

Nicht unbedingt.

Bei dieser niedrigen Gärtemperatur entsteht ihrer Erfahrung nach so wenig Diacetyl, dass sie normalerweise keine klassische Diacetylrast benötigen. (brewersfriend)

Sie fügen allerdings mit einem Augenzwinkern hinzu:

Wer dadurch besser schlafen kann, darf natürlich eine machen.

Das ist eine gute Homebrewing-Lektion.

Eine Prozessregel ist kein Dogma.

Entscheidend bleibt:

sensorisches Ergebnis + stabile Endvergärung.


36. Für DIYBrew würde ich trotzdem kontrollieren

Auch wenn keine klassische Diacetylrast zwingend erforderlich ist:

VDK sollte kontrolliert werden.

Wenn das Bier am Ende noch Diacetyl zeigt:

Temperatur vorübergehend erhöhen.

Wenn:

VDK unauffällig

und:

FG stabil,

kann man weiter herunterkühlen.


37. Spunding

Eine besonders interessante Technik ist:

Spunding

Die Anleitung empfiehlt, das Spunding Valve anzuschließen, wenn das Bier noch ungefähr:

2–3 °P

über dem Endvergärpunkt liegt.

Das entspricht ungefähr:

SG 1.020.

(brewersfriend)

Dadurch entsteht während der letzten Gärphase:

natürliche Karbonisierung.


38. Warum ist Spunding für Helles besonders schön?

Weil Helles sehr stark von:

Frische

und:

feiner Kohlensäure

lebt.

Spunding ermöglicht:

natürlich erzeugtes CO₂

und kann gleichzeitig:

Sauerstoffeintrag beim späteren Verpacken

reduzieren.

Für ein frisches Lagerbier ist das eine sehr elegante Methode.


39. Kein Spunding Valve?

Kein Problem.

Für DIYBrew gilt:

Keg + Force Carbonation

ist vollkommen sinnvoll.

Spunding ist ein interessantes Clone-Detail,

aber:

kein Muss für eine gute Helles.


40. Die wichtigste Besonderheit nach der Gärung

Jetzt kommt ein Punkt, der mir bei dieser Rezeptur besonders gefällt.

Die Brauer sagen:

„We don’t like to crash our cars or our beers.“

Die Aussage dahinter:

kein abruptes Cold Crash.

Stattdessen:

jeden Tag ungefähr 1 °C kälter.

(brewersfriend)


41. Warum ein langsames Herunterkühlen?

Die Hefe kann sich dabei:

schrittweise zurückziehen.

Gleichzeitig wird das Bier:

langsam klarer.

Für die Hobbybrauerei ist das kein zwingendes Dogma.

Ein schneller Cold Crash funktioniert technisch ebenfalls.

Aber wenn wir:

die Gold-Clone-Philosophie

verstehen wollen, gehört der:

Slow Step-Down

dazu.


42. Lagering

Am Ende:

ca. 1 °C

und:

mindestens vier Wochen Lagerung. (brewersfriend)

Die Formulierung des Brauers ist dabei wichtiger als die Zahl:

So lange lagern, bis es wirklich wie eine gute bayerische Helles schmeckt.

Das ist ein sehr guter Ansatz.

Denn:

Ein Kalender kann nicht entscheiden, ob ein Lagerbier fertig ist.

Der Geschmack entscheidet.


43. Vier Wochen sind also ein Startpunkt

Nach:

2 Wochen

kann das Bier bereits gut aussehen.

Nach:

4 Wochen

kann es deutlich harmonischer sein.

Nach:

6–8 Wochen

kann es nochmals sauberer wirken.

Gerade bei einer Helles lohnt sich Geduld.

Denn:

Das Bier hat keine lauten Aromen, die die Reife überdecken.


44. Finaler pH

Die Brauer nennen:

pH 4,2–4,3

als Zielbereich für das fertige Bier. (brewersfriend)

Das ist ein wichtiger Bestandteil der sensorischen Balance.

Ein zu hoher End-pH kann dazu führen, dass das Bier:

weich

oder:

stumpf

wirkt.

Ein passender pH unterstützt:

Frische und Präzision.


45. DIYBrew 20-L-Reconstruction

Wir können diese Rezeptur relativ eng nachbauen.

Zielwerte

ParameterDIYBrew-Ziel
Ausschlag20 L
OG1.050
FG1.010
ABVca. 5,1–5,2 %
IBU14
Maische62 → 65 → 70 °C
Mash-out77 °C
Kochzeit90 min
Hauptgärung9–10 °C
Lagerung1 °C / mindestens 4 Wochen
CO₂ca. 2,7 Vol.

46. DIYBrew-Malzschüttung

Auf Basis der veröffentlichten Rezeptstruktur:

MalzMenge
Weyermann Pilsner Malt1,9 kg
Weyermann Extra Pale Premium Pilsner1,9 kg
Weyermann Carafoam255 g
Weyermann CaraHell85 g
Weyermann Sauermalz85 g
Gesamtca. 4,23 kg

Die Mengen orientieren sich an der veröffentlichten 19-Liter-Rezeptur. (Craft Beer & Brewing)


47. Wasser für die DIYBrew-Version

Die öffentliche Brewer-Rezeptur verwendet:

75 % RO-Wasser

25 % gefiltertes Stadtwasser.

Ziel:

Ca 50 ppm
SO₄ 50 ppm
Cl 100 ppm. (brewersfriend)

Für Hobbybrauer in Deutschland gilt:

Nicht einfach dieselben Salzmengen in das eigene Leitungswasser geben.

Das Wasserprofil muss zuerst bekannt sein.

Insbesondere:

Hydrogencarbonat / Alkalität

sollte kontrolliert werden.


48. Maischeführung

62 °C × 20 min

↓

65 °C × 30 min

↓

70 °C × 20 min

↓

77 °C Mash-out

Der eigentliche Lernpunkt ist nicht nur die Temperatur.

Es ist:

die aufsteigende Step Infusion als bewusste Alternative zur Dekoktion.


49. Hopfung

First Wort Hop

Hallertauer Mittelfrüh + Tettnanger

Ziel:

14 IBU

Die konkrete Grammzahl muss anhand der tatsächlichen Alphasäure berechnet werden.

Der Grundsatz bleibt:

eine einzige, elegante Hopfengabe.


50. Kochzeit

90 Minuten

mit ausreichender Verdampfung.

Bei einer fast ausschließlich aus Pilsner Malz bestehenden Schüttung:

DMS nicht unterschätzen.

Die Würze sollte während des Kochens:

sichtbar und kontinuierlich verdampfen.


51. Gärführung

Anstellen

9 °C

Hauptgärung

9–10 °C

bis:

FG stabil.

Wenn nötig:

leichte Temperaturerhöhung

für den Abschluss der Gärung.

Eine forcierte Diacetylrast ist nicht zwingend notwendig, sollte aber bei tatsächlichem VDK-Befund durchgeführt werden.


52. Spunding

Wenn verfügbar:

bei etwa SG 1.020

Spunding Valve anschließen.

Danach:

Restgärung unter Druck.

Alternativ:

normal fertig vergären

und anschließend:

Keg + Force Carbonation.


53. Langsames Herunterkühlen

Nach abgeschlossener Gärung:

jeden Tag etwa 1 °C

herunterkühlen.

Bis:

1 °C.

Diese Vorgehensweise entspricht der veröffentlichten Brewer-Anleitung. (brewersfriend)


54. Lagerung

1 °C × mindestens 4 Wochen

Wenn das Bier danach noch:

etwas rau

oder:

nicht vollständig integriert

wirkt:

weiter lagern.

Bei einer Helles lohnt sich Geduld.


55. Karbonisierung

Ziel:

ca. 2,7 Vol. CO₂. (brewersfriend)

Das ist ausreichend für:

  • feinen Schaum
  • Frische
  • leichte Trinkbarkeit
  • typische Lagerbier-Textur.

56. Wie sollte das fertige Bier aussehen?

Appearance

hellgolden

brillant klar

Der Schaum:

weiß

und:

feinporig.

Kein Haze.

Keine tiefe Bernsteinfarbe.

Keine starke Trübung.


57. Aroma

Im Vordergrund:

frisches Pilsner Malz

Danach:

Brot

leichtes Honigaroma

und:

sehr dezente florale und würzige Hopfennoten.

Die Hopfen sollten:

wahrnehmbar

aber:

nicht dominant

sein.


58. Geschmack

Der erste Eindruck:

weich und malzig.

Dann:

leichte Brot- und Getreidenoten.

Die Bittere:

fein

und:

sauber.

Der Abgang:

trocken

aber:

nicht dünn.


59. Was sollte nicht vorhanden sein?

Nicht:

starke Ester.

Nicht:

deutliches Diacetyl.

Nicht:

aggressive Hopfenbittere.

Nicht:

hohe Restsüße.

Nicht:

DMS.

Nicht:

mineralische Härte.

Und vor allem:

kein „leerer“ Eindruck.

Eine gute Helles ist leicht.

Aber:

nicht leer.


60. Die häufigsten Fehler

Wasser zu hart

→ rauer, weniger weicher Eindruck.

Zu wenig Chlorid

→ Bier wirkt dünn.

Zu viel Sulfat

→ Bittere wirkt härter.

Maische zu hoch

→ FG steigt.

Gärung zu warm

→ Ester.

Zu wenig Kochintensität

→ DMS-Risiko.

Zu kurze Lagerung

→ Bier wirkt unreif.

Zu viel Hopfen

→ Helles wird zum Hoppy Lager.

Zu wenig Karbonisierung

→ Bier wirkt schwer.


61. Warum dieses Rezept so lehrreich ist

Construct of Quality zeigt eine Sache besonders deutlich:

Ein Bier kann mit sehr wenigen Zutaten technisch anspruchsvoll sein.

Die eigentliche Komplexität steckt hier nicht in:

12 verschiedenen Malzen.

Sondern in:

  • Wasser
  • pH
  • Step Mash
  • First-Wort-Hopping
  • niedriger Gärtemperatur
  • Spunding
  • langsamer Abkühlung
  • langer Lagerung.

Das ist:

Process-Driven Brewing.


62. Das unterscheidet Helles von vielen anderen Gold Clones

Bei:

Pueblito

war das Spezialmalz sehr wichtig.

Bei:

Peaked in High School

waren mehrere Crystal Malts und Hopfen entscheidend.

Bei:

Más Fuego

war das Rauchmalz der zentrale Faktor.

Bei:

Construct of Quality

ist die Situation anders:

Das Rezept ist bewusst zurückhaltend.

Dafür wird der Prozess umso wichtiger.


63. Construct of Quality vs. Northbound Doppelbock

Beide Biere gehören in die Welt der:

deutschen Lagerbiere.

Aber:

Northbound Doppelbock

OG 1.083
8,5 %
Munich Malt dominant
18 IBU
sehr lange Lagerung

Ziel:

tiefe Malzkomplexität


Construct of Quality

OG 1.050
5,2 %
Pilsner Malt dominant
14 IBU
Step Mash + lange Lagerung

Ziel:

Malzreinheit

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Doppelbock soll:

reich

sein.

Helles soll:

präzise

sein.


64. Construct of Quality vs. Peaked in High School

Auch dieser Vergleich ist interessant.

Beide verwenden:

Lagerhefe.

Aber:

Peaked in High School

60 IBU
7,5 %
starke Hopfenpräsenz
mehrere Crystal Malts

Ziel:

Malt + Hop Intensity

Construct of Quality

14 IBU
5,2 %
Noble Hop
kaum Spezialmalz

Ziel:

Malt Purity + Drinkability

Damit sehen wir sehr schön:

Eine Hefe allein macht aus einem Bier noch kein Lagerprofil.

Die gesamte Rezeptur entscheidet.


65. Recipe DNA

Wenn wir Construct of Quality auf seine wesentlichen Bausteine reduzieren:

Pilsner Malt

→ weiche, helle Malzbasis

↓

Extra Pale Premium Pilsner

→ Textur + Farbe + feine Malznoten

↓

Carafoam

→ Schaum + Mundgefühl

↓

CaraHell

→ leichte Rundheit

↓

Sauermalz

→ pH-Kontrolle

↓

Hallertauer Mittelfrüh

→ feine florale Noten

↓

Tettnanger

→ würzige Noble-Hops-Note

↓

First-Wort-Hopping

→ elegante Bittere

↓

German Lager Yeast

→ saubere Vergärung

↓

Slow Step-Down

→ sanfter Übergang zur Lagerphase

↓

≥ 4 Wochen bei 1 °C

→ Integration und Klarheit

Das ist:

Construct of Quality Recipe DNA


66. Original Recipe, Brewer Recipe und DIYBrew Reconstruction

Auch bei diesem Clone bleibt die Quellenlage transparent.

World Beer Cup Gold

🟢 offiziell bestätigt.

Kategorie

🟢 Munich-Style Helles.

Brauereien

🟢 Cinder Block Brewery × Blind Tiger Brewery.

Brewer Recipe

🟢 veröffentlicht.

OG / FG / IBU / ABV

🟢 veröffentlicht.

Malt Bill

🟢 veröffentlicht.

Mash

🟢 veröffentlicht.

Water Strategy

🟢 veröffentlicht.

Fermentation

🟢 veröffentlicht.

Lagering

🟢 veröffentlicht.

Daher:

Recipe Status: Published Brewer Recipe

Das ist eine sehr gute Datenlage für eine DIYBrew-Rekonstruktion. Die vollständige BeerSmith-/BeerXML-Datei bei Craft Beer & Brewing ist allerdings aktuell abonnentenpflichtig. (Craft Beer & Brewing)


67. Lohnt sich der Clone?

Ja – ganz besonders für Hobbybrauer in Deutschland.

Denn es ist eine Bierart, bei der man viele Dinge kontrollieren und direkt messen kann:

  • Wasser
  • pH
  • Maische
  • Vergärung
  • CO₂
  • Lagerzeit.

Und weil das Rezept so einfach ist, werden Unterschiede sehr schnell sichtbar.

Das macht Construct of Quality zu einem hervorragenden:

„Lagerbier-Lernprojekt“.


68. Drei interessante DIYBrew-Experimente

Step Mash vs. Single Infusion

A: 62 → 65 → 70 °C

B: 65–66 °C × 60 min

Vergleiche:

Malztiefe, Mundgefühl, Vergärung.


RO-Wasser vs. lokales Leitungswasser

Gleiche Rezeptur.

Nur das Wasser ändern.

Vergleiche:

Weichheit, Bittere, Frische, Finish.


Spunding vs. Force Carbonation

Gleiche Helles.

Ein Teil:

natürlich unter Druck karbonisiert.

Der andere:

später mit CO₂ eingestellt.

So lässt sich testen, ob du einen Unterschied in:

Textur und Frische

wahrnehmen kannst.


Fazit

Construct of Quality ist wahrscheinlich eine der unspektakulärsten Rezepturen unserer bisherigen World Beer Cup Gold Clone Series.

Und genau deshalb gehört sie hierher.

Es gibt:

keine riesige Spezialmalzliste.

Keine:

moderne Hopfenmischung.

Kein:

Barrel Aging.

Keine:

Gewürze.

Stattdessen:

Pilsner Malt.

etwas Carafoam.

etwas CaraHell.

Sauermalz.

Noble Hops.

Und dann beginnt die eigentliche Arbeit.

Das Wasser muss stimmen.

Der Maische-pH muss stimmen.

Die Step Mash muss reproduzierbar sein.

Die Gärung muss sauber und kalt laufen.

Das Bier darf nicht zu schnell heruntergekühlt werden.

Und danach:

mindestens vier Wochen Lagerung.

Genau darin liegt die Qualität dieser Helles.

Sie versucht nicht, mit besonders vielen Aromen Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Sie gewinnt durch:

Präzision.

Das ist wahrscheinlich die wichtigste Lektion aus diesem Gold Clone:

Eine Helles wird nicht besser, wenn man mehr hineinbraut. Sie wird besser, wenn man weniger Fehler zulässt.


World Beer Cup Gold Clone #14

Cinder Block Construct of Quality

🏆 World Beer Cup 2025 – Gold Medal

Kategorie: Munich-Style Helles

Recipe Status: Published Brewer Recipe
Brauereien: Cinder Block Brewery × Blind Tiger Brewery

DIYBrew Reconstruction

20 L · OG 1.050 · FG 1.010 · ca. 5,1–5,2 % vol. · 14 IBU

Pilsner Malt · Extra Pale Premium Pilsner · Carafoam · CaraHell · Sauermalz

Hallertauer Mittelfrüh · Tettnanger

62 → 65 → 70 °C Step Mash · 90 min Kochzeit · 9–10 °C Gärung · langsamer Temperaturabfall · ≥4 Wochen Lagerung

Eine gute Helles braucht nicht mehr Zutaten. Sie braucht weniger Fehler.

Für 20 L Ausschlag:

  • Pilsner Malz: ca. 2,5 kg
  • Extra Pale Premium Pilsner: ca. 1,5 kg
  • Carafoam: ca. 100 g
  • CaraHell: ca. 100 g
  • Sauermalz: ca. 100 g
  • Hallertauer Mittelfrüh: ca. 20 g
  • Tettnanger: ca. 10 g
  • Maische: 62 → 65 → 70 °C Step Mash
  • Kochzeit: 90 min
  • Gärung: 9–10 °C
  • Temperaturführung: langsamer Temperaturabfall
  • Lagerung: mindestens 4 Wochen
  • Karbonisierung: ca. 2,5–2,6 Vol. CO₂

Ziel: Ein helles, sauberes und elegant ausbalanciertes Helles mit feinem Malzkörper, dezenter Hopfenwürze und sehr trockenem, klaren Finish.

Hinweis: Die Mengen sind eine DIYBrew-Rekonstruktion auf Basis der öffentlich verfügbaren Informationen und nicht das originale Brauereirezept.


Quellen

World Beer Cup 2025 – Official Winners List
Construct Of Quality von Cinder Block Brewery gewann Gold in der Kategorie Munich-Style Helles. Insgesamt traten 145 Biere in dieser Kategorie an. (cdn.worldbeercup.org)

Craft Beer & Brewing – Recipe: Cinder Block Construct of Quality Helles
Die von Danny Kueser und John Dean veröffentlichte Brewer-Rezeptur beschreibt die Goldmedaillen-Helles, einschließlich der Zielwerte OG 1.050, FG 1.010, 14 IBU und 5,2 % vol. Besonders hervorgehoben wird die aufsteigende Step Infusion als Alternative zur traditionellen Dekoktion. (Craft Beer & Brewing)

Brewer’s Friend – Cinder Block Construct of Quality Helles
Öffentliche Homebrew-Fassung mit detaillierter Step-Mash-Führung, Wasserstrategie, First-Wort-Hopping, Gärtemperatur, Spunding, langsamem Temperaturabfall und Lagerung. (brewersfriend)

Craft Beer & Brewing – Brewing Heavy Medal Helles
Hintergrundartikel, in dem Cinder Block neben weiteren erfolgreichen Helles-Brauereien seine Grundphilosophie erläutert. Besonders interessant ist die Aussage, dass Helles stärker von Technik als von einer komplexen Rezeptur geprägt wird. (Craft Beer & Brewing)

Hinweis zur Rezeptquelle:
Die DIYBrew-Rezeptur basiert auf der öffentlich veröffentlichten Brewer-Rezeptur von Danny Kueser und John Dean. Die kommerzielle Produktionsrezeptur der Brauereien ist damit nicht vollständig offengelegt. Die DIYBrew-Version ist eine Rekonstruktion für etwa 20 Liter und sollte nicht als vollständiges Originalrezept von Cinder Block oder Blind Tiger bezeichnet werden.

Hinweis zur Wasseraufbereitung:
Die veröffentlichte Wasserstrategie – 75 % RO-Wasser und 25 % gefiltertes Stadtwasser mit Zielwerten von etwa 50 ppm Ca, 50 ppm SO₄ und 100 ppm Cl – ist ein spezifischer Ansatz der Brauer. Wer in Deutschland mit Leitungswasser braut, sollte die eigene Wasseranalyse als Ausgangspunkt verwenden und insbesondere Alkalität, Calcium, Sulfat und Chlorid berücksichtigen.

Bild Quelle: Patrick von Pexels

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